Kyle & Jason - The Beginning - Seite 4

„Wunderschön“, murmelte er und fotografierte dann erneut. Er sah auf das Display und nickte zufrieden.

Kyle atmete schwer. In seinem Kopf drehte sich alles. Er wusste, er hatte noch nie großes Interesse an Mädchen gehabt, aber war das der Grund?

Dieser Mann hatte innerhalb der letzten zehn Minuten Emotionen in ihm ausgelöst, die ihn schwindlig machten. Während sein Blutdruck unaufhörlich stieg, schoss ihm das Blut nur so durch die Adern.

Er spürte, wie er eine Erektion bekam, und er konnte nichts dagegen tun. Hoffentlich merkte Montgomery nichts davon, schließlich war Kyles Hemd und seine Jeans immer noch offen.

„Danke, Kyle“, sagte Jason sanft. „Das war perfekt. – Vielleicht können wir das ja bald mal wieder machen? Mir würden da schon noch ein paar Motive einfallen!“ Er schmunzelte.

Kyle nickte. „Gerne, Sir!“, hörte er sich sagen.

Als er sein Hemd über die Schulter wieder nach vorne zog, hielt ihn Jason davon ab, es sofort zuzumachen.

„Eine Sekunde noch!“ Mit zärtlichen Fingern berührte er noch einmal die Brustwarze, ließ dann seine Hand über die Brust und den Bauch tiefer gleiten, beugte sich schließlich vor und küsste seinen vibrierenden Bauch hauchzart und tat dasselbe dann mit seiner noch freigelegten Brustwarze.

Kyle keuchte unterdrückt auf.

Er wollte sich die Kleider vom Leib reißen und sich diesem Mann hingeben.

Der Gedanke machte ihn völlig konfus.

Noch nie hatte er solche Gedanken gehabt. Oder doch?

„Du bist wunderschön“, murmelte Jason und küsste ihn zum Abschluss sanft auf die Stirn, auf der sich inzwischen Schweißperlen gebildet hatten. Mit Genuss leckte er sich fast unmerklich über die Lippen, die leicht nach Salz schmeckten. „Wir sind gleich da, du solltest dich besser wieder anziehen, hm?“

Während Kyle sich mit zitternden Händen das Hemd und die Jeans wieder zuknöpfte, zog Jason zwei Fünfziger aus der Tasche und hielt sie Kyle hin.

„Deal ist Deal“, sagte er ernst und Kyle nahm das Geld mit zitternden Händen an. Er hatte keine Ahnung, wann er schon mal 100 Dollar in der Hand gehabt hatte, die nur ihm allein gehörten. Er bekam zwar alles, was er brauchte, von seinen Eltern, doch beim Taschengeld hielten sie ihn aus unerfindlichen Gründen kurz, obwohl sie gut betucht waren.

Kyle schluckte. „Danke, Sir!“

„Gibst du mir deine Handynummer?“, fragte Jason dann sanft.

Kyle gab sie ihm, ohne zu zögern.

Jason spielte eine Weile mit seinem Handy und zeigte Kyle dann, dass er seinen Eintrag mit dem Foto seiner sexy Bauchmuskeln verknüpft hatte.

Kyle wagte es nicht, Montgomery ebenfalls um dessen Handynummer zu bitten.

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