Kyle & Jason - The Power of Love

„Er hatte bereits zwei gebrochene und eine angebrochene Rippe von einem Unfall!“, sagte Jason hastig und gepresst in Richtung der Sanitäter.

„Daher die Manschette?“, fragte einer und meinte damit eine den unteren Brustkorb umspannende Neoprenmanschette.

„Ja!“

„Vielleicht hat ihm das das Leben gerettet“, murmelte der andere und fixierte das Messer, das noch in Kyle steckte. Dann kümmerte er sich zusammen mit seinem Kollegen darum, die verschiedenen Blutungen unter Kontrolle zu bekommen.

„Hat er dich getreten? Sieh mich an Kyle! KYLE!“, schrie Jason, doch Kyle antwortete nicht mehr.

„Hören Sie!“, fauchte Brennon in Richtung der Sanitäter. „Dieser elendige Wichser hat mir den Arm gebrochen! Können Sie sich den gefälligst mal ansehen?“

Jason sprang auf und ging Brennon an, noch bevor irgendjemand eingreifen konnte. „Dein Sohn stirbt vielleicht und du Drecksau …“

Einer der Beamten konnte gerade noch verhindern, dass Jason zuschlug.

„Das ist nicht mehr mein Sohn!“, schrie ihn Brennon an.

„Sag wenigstens, ob du ihn getreten hast!“, mischte sich Dave ein.

Doch Brennon grinste nur mit Genugtuung. „Nicht nur einmal! Und wenn ihr mich noch zwei Minuten mit ihm allein lassen würdet, dann könnte ich zu Ende bringen, was ich angefangen habe!“

Jason sprang ihn erneut an. Ein Schlag. Ein einziger Schlag und dieses widerwärtige Dreckschwein war tot!

Zwei Polizisten und Dave waren nötig, um ihn von Kyles Vater wegzureißen, sodass nur Brennons Hemd zerriss.

Dave packte Jason energisch an den Schultern und knallte ihn gegen die Wand. „Zwing mich nicht, dir wehzutun!“

Jasons Augen irrten wild umher, als Kyle von den Notärzten auf die Trage verladen wurde.

„Du verstehst das nicht!“

„Ach, ich versteh das nicht?“

„Er … er wollte ihn umbringen!“

Dave drückte ihn erneut gegen die Wand. Sein Gesicht nur wenige Zentimeter von Jasons entfernt. „Du wirst keine Selbstjustiz üben, wie mein Vater!“, sagte er eindringlich. „Du wirst dich nicht ins Gefängnis davonstehlen! Du wirst für Kyle da sein! Sie werden alles tun, um ihn durchzubringen!“

Er spürte, wie Jason aufgab, und sah stattdessen Tränen der Verzweiflung in seine Augen treten.

„… das heißt also, dass Sie zugeben, dass Sie Ihren Sohn angegriffen haben?“, hörte er einen der Polizisten sagen.

„Angegriffen?“, höhnte Brennon. „Ich wollte ihn verdammt noch mal umbringen!“, schrie er. „Mein Sohn, eine Gott verdammte Drecks-Schwuchtel! Abschaum!

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