Kyle & Jason - Threesome

Jason bemerkte, dass Kyles T-Shirt an einer Stelle feucht wurde. Kyles Erregung steckte ihn an und er fragte sich zum ersten Mal, ob er es ihm wirklich so oft besorgen konnte, bis Kyle aufgab, oder ob ihm selbst irgendwann der Saft ausgehen würde. Sein einziger Vorteil war, dass er Kyle vermutlich bei jedem Fick dazu bringen konnte, dass der zweimal kam und er nur einmal oder gar nicht. Dann hatte er vermutlich eine Chance.

Kurz darauf brachte Mel das Essen. Den Temperaturen angemessen etwas Leichtes, Hähnchenbrustfilets mit Reis und mediterranem Gemüse.

 

Als sie eine Stunde später das Haus wieder für sich hatten, hielt Jason Wort und ließ es drinnen auf dem Esstisch noch zu einer extra Nachspeise kommen.

Danach setzten sie sich draußen unter freiem Himmel in den Jacuzzi und genossen die kühler gewordene Luft und das warme Wasser. Sie saßen sich gegenüber und ihre Beine berührten sich dabei sachte. Ansonsten hatten beide für eine lange Zeit die Augen geschlossen und entspannten sich nur.

Kyle rührte sich schließlich nach etwa einer Viertelstunde das erste Mal wieder.

Im schwachen Licht, der anbrechenden Nacht, musterte er den gutaussehenden Mann mit den kurzen, schwarzen Haaren und dem extravaganten Goatee, der ihm diese komplett neue Welt eröffnet hatte.

Mit Schaudern dachte er daran, dass all das vermutlich nicht passiert wäre, wenn er damals nicht in die Limousine eingestiegen wäre, als Jason ihm angeboten hatte, ihn heimzufahren. Er mochte gar nicht dran denken!

Ein Lächeln huschte über Kyles Gesicht, während er an Jasons erste Annäherungsversuche dachte. Seine eigene Erregung, als Jason das erste Mal seinen Bauch geküsst und er dessen Zunge auf seiner Haut gespürt hatte.

Er liebte diesen Mann, der ihm so viel gab, und war so froh, dass er Jason glücklich gemacht hatte, indem es endlich passiert war. Die Intensität, mit der sich das Ganze unten im Souterrain, zum eigentlichen ersten Mal gesteigert hatte, würde er sicher nie mehr vergessen. Es war unglaublich gewesen.

Und die Art und Weise, wie Jason sich beherrscht hatte, um Kyle die Zeit zu geben.

„Was denkst du?“ Kyle küsste ihn sanft am Hals.

Offensichtlich war der selbst in Gedanken gewesen, denn er legte leise fluchend den Kopf in den Nacken.

Kyle strich unter Wasser über seinen durchtrainierten Bauch und Brustkorb. „Sorry, ich wollte dich nicht erschrecken“, murmelte er ihm ins Ohr. Jason schlang den Arm um ihn. „Was denkst du?“, wiederholte er hartnäckig.

Jason lächelte, ohne die Augen zu öffnen. „Daran, was deine Eltern wohl tun würden, wenn sie wüssten, dass ich dir heute deine Unschuld geraubt habe“, antwortete er. „Würden sie mir den Umgang mit dir verbieten? Dir verbieten, die Ferien hier zu verbringen?“ Schließlich sah er Kyle doch an.

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